derapu
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wurde ja auch langsam mal zeit …

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das problem der unverschlüsselten übertragung von daten, die man in seine dropbox legt, dürfte den meisten nutzern bekannt sein. die diversen probleme und nutzungsbedingungsänderungen haben vielleicht auch einige mitbekommen. so ist es bspw. amerikanischen behörden möglich zugang zu dropbox-daten zu bekommen, wenn diese es als nötig erachten.

der einzige weg all das zu umgehen, sind verschlüsselungsmethoden, die schon client-seitig angewendet werden. dazu gibt es verschiedene ansätze unter windows. die meisten erstellen eine virtuelle festplatte fixer größe, in der die daten verschlüsselt abgelegt werden. ein bekannter vertreter dieser art der datenablage ist z.b. truecrypt. der große nachteil bei dieser lösung: ändert man eine datei, wird die komplette virtuelle festplatte zu dropbox gesynct, was mitunter einige zeit in anspruch nehmen kann.

einen anderen ansatz verfolgt secretsync. hier wird ein weiterer ordner angelegt, der vom getsecret-client überwacht wird. ändert sich hier eine datei, wird diese mit einer benutzerdefinierten passphrase aes256 verschlüsselt und anschließend in diesem zustand in die dropbox gelegt und dort wie gewohnt synchronisiert. der einzige unterschied: die datei ist verschlüsselt.

klingt ja alles garnicht so schlecht. allerdings gibt es auch hier nachteile:

  1. man ist für sein passwort selbst verantwortlich. vergisst man es, gibt es keine möglichkeit an die daten zu gelangen
  2. bei der installation verlangt der installer eine email-adresse, um einen account bei secretsync anzulegen.
  3. ein weiteres programm läuft im hintergrund
  4. secretsync ist aktuell noch in der betaphase

die vorteile dürften aber überwiegen:

  1. verschlüsselung jeder einzelnen datei, daher schnelles synchronisieren
  2. aes256 ist eine der sichersten verfügbaren verschlüsselungsmethoden
  3. man braucht keine adminrecht zur installation, da kein laufwerk gemountet wird
  4. windows und linux-versionen verfügbar, os x folgt
  5. es ist kostenlos
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nützlich, wenn man nicht weiß, wo ehemalige mitarbeiter ihre konfigurationsdaten gespeichert versteckt haben.

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website-thumbnails automatisch generieren

zum erstellen von website-thumbnails auf einem ubuntu-server, installiert man zunächst das paket wkhtml2pdf

sudo apt-get install wkhtmltopdf

sofern man bereits einen xserver auf dem system betreibt, sollte man mit folgendem aufruf ein abbild dieser seite als pdf speichern können:

wkhtmltopdf http://www.derapu.de derapu.pdf

hat man keinen aktiven xserver zur verfügung, wie es bei webservern in der regel der fall sein dürfte, bekommt man folgenden fehler:

Cannot Connect to X Server

es gibt für dieses problem allerdings eine recht einfache lösung. mit dem xserver xvfb, der den gerenderten output im arbeitsspeicher ablegt, statt ihn über eine grafikkarte dem benutzer zu präsentieren. xvfb kann einfach als paket installiert werden.

sudo apt-get install xvfb

jetzt sollte man mit folgendem aufruf zu einem ergebnis kommen.

xvfb-run -a -s "-screen 0 640x480x16" wkhtmltopdf http://www.derapu.de derapu.pdf

hierbei ist die auflösung vollkommen unwichtig, geliefert wird trotzdem ein abbild der gesamten seite.

jetzt bleibt natürlich das problem, dass wir ein bild und kein pdf erstellen möchten. auf der wkhtml2pdf-projektseite finden wir auch hierzu ein binary. einfach im downloadbereich das aktuellste wkhtml2image-binary runterladen, entpacken nach /usr/bin/wkhtml2image verschieben und genau wie wkhtml2pdf anwenden.

xvfb-run -a -s "-screen 0 640x480x24" wkhtmltoimage http://www.derapu.de derapu.jpg

mit verschiedenen optionen lässt sich die ausgabe noch steuern. der filetyp des generierten bildes lässt sich einfach durch ändern der dateiendung steuern.

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mit ein paar klicks erstellt man auf framebox storyboards und layouts. es gibt vorgefertigte standardelemente für checkboxen, dropdowns etc.